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Ihre Meinung zählt!

Wir haben eine Idee, wie neue Mobilitätsangebote und ein lebenswerterer öffentlicher Stadtraum in Ottensen und Eimsbüttel aussehen könnten. Wie aus der Idee schließlich die konkrete Umsetzung wird, das hängt von Ihnen allen ab.

Die "first mover" werden es ermöglichen, dass Parkplätze im Quartier freiwerden und dort etwas völlig Neues entsteht.
Wir möchten natürlich von Ihnen allen wissen, was das sein könnte, damit Ottensen und Eimsbüttel noch lebenswerter werden.

Haben Sie selber Ideen, die Sie in das Projekt einbringen möchten und die weiteren Mehrwert für die Nachbarschaft bieten könnten? Was hat Ihnen schon immer gefehlt? Oder was wäre einfach auch schön zu haben, um sich noch wohler zu fühlen?

Wir sind sehr interessiert, das alles von Ihnen zu erfahren!

Auf jeden Fall wird Anfang des kommenden Jahres ein Workshop in beiden Bezirken stattfinden. Dort stellen wir die Ergebnisse der Befragung vor und stellen sie zur Diskussion. Und in der Zwischenzeit? Haben Sie den Wunsch nach einem weiteren Austausch mit unserem Projektteam – möglicherweise ein abendlicher Workshop mit Ihren Freunden und Nachbarn – oder eine ganz andere Anregung? Dann schreiben Sie uns bitte. Auf alle Fälle werden wir natürlich hier auf unserer Seite auch die neuesten Informationen des Projekts für Sie bereitstellen.

Bitte füllen Sie alle Pflichtfelder (*) aus.




Häufig gestellte Fragen zum Projekt

Was ist firstmover.hamburg?

firstmover.hamburg ist ein Hamburger Pilotprojekt und steht für mehr Lebensraum durch innovative Mobilitätsangebote in den Pilotgebieten Eimsbüttel und Ottensen – weniger Verkehrsraum, dafür mehr Lebensraum. Ziel ist es, basierend auf der Nachfrage der Anwohner/innen in den beiden Quartieren ein verbessertes Mobilitätsangebot zu schaffen. Dieses neue Angebot soll es den Menschen in den Quartieren ermöglichen, ihren privaten Pkw abzuschaffen und ihre individuellen Mobilitätsbedürfnisse, beispielsweise durch Sharing-Angebote, ohne Verzicht zu decken. Diese Anwohner/innen sind unsere „first mover“.

Neue Carsharing-Stationen kombiniert mit z.B. Scooter-, Fahrrad- und Lastenfahrrad-Sharing können auf Stellplätzen entstehen und durch stadtgestalterische Maßnahmen (Sitzmobiliar, Bepflanzung usw.) den öffentlichen Raum neu nutzbar machen. Carsharing-Stationen mit speziellen Parkplätzen für Carsharing-Fahrzeuge erhöhen die Verfügbarkeit von Carsharing-Fahrzeugen und gleichzeitig die Wahrscheinlichkeit, mit einem Carsharing-Fahrzeug einen freien Parkplatz zu finden. Wichtig ist uns, dass für keine/n Bewohner/in der Quartiere ein Nachteil, etwa höherer Parkdruck, entsteht. Das liegt daran, dass nicht einfach Parkplätze für Carsharing oder eine StadtRad-Station umgewidmet werden, sondern nur dort etwas geschehen wird, wo wir einen „first mover“ (m/w) von dem Konzept überzeugen konnten und diese/r sein/ihr Fahrzeug abgeschafft hat.

Im Vordergrund des Projekts steht ein enger Bürgerdialog. Neben öffentlichen Veranstaltungen und Informationsständen vor Ort zum Austausch mit den Anwohner/innen der Quartiere wird eine Befragung zum Mobilitätsverhalten durchgeführt. Dieser sogenannte „Urban Travel Monitor“ (UTM), entwickelt vom Karlsruhe Institut für Technologie (KIT) gemeinsam mit der BMW AG, erfasst personenbezogen die Alltagsmobilität und die Gelegenheitsmobilität sowie die individuellen Hintergründe der Wahl der unterschiedlichen Verkehrsmittel. Diese Herangehensweise erlaubt eine optimale Anpassung des Mobilitätsangebots an die aktuellen Bedürfnisse der Bevölkerung. Der Unterschied zu einer klassischen, repräsentativen Studie ist, dass es uns möglich sein wird, das Mobilitätsangebot passgenau und auf die Bedürfnisse der befragten Anwohner/innen zuzuschneiden. Mitmachen kann jede/r Anowhner/in der beiden Pilotgebiete.

Das Projekt firstmover.hamburg soll zusätzlich die Elektromobilität in Hamburg fördern und verbessern. Entstehen Carsharing-Stationen in den beiden Pilotgebieten, so werden diese in das bereits etablierte SwitchH-Netz integriert. 

Was ist ein „first mover“?

„first mover“ sind für uns die Anwohner/innen, für die aufgrund ihrer aktuellen Bedürfnisse der Besitz eines privaten Pkw deswegen nicht notwendig ist, weil sie ihn nur von Zeit zu Zeit nutzen. Keine mit einem Auto verbundenen Verpflichtungen zu haben sondern neue Mobilitätsangebot nach Bedarf nutzen zu können, stellt für sie keinen Verzicht, sondern einen Gewinn dar.

Warum Mobilität teilen?

Vom Carsharing Verband herausgegebene Untersuchungen weisen darauf hin, dass ein Carsharing-Fahrzeug vier bis zehn Pkw ersetzen kann. Carsharing-Teilnehmer/innen nutzen seltener ein Auto und sind trotzdem mobil. Für unsere Umwelt bedeutet dies weniger Abgase, weniger Lärm, weniger parkende Autos und ein Gewinn an öffentlichem Raum.

Wer sind die Projektpartner?

Projektpartner sind die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation, die BMW AG, die Bezirksämter Altona und Eimsbüttel sowie die Hamburger Hochbahn AG. Die Vor-Ort-Kommunikation erfolgt durch die steg Hamburg mbH, die Durchführung der Befragung durch das Marktforschungsinstitut LDB Mica Research GmbH und die Auswertung der Befragung durch das Karlsruher Institut für Technologie (KIT), das ist die Technische Universität des Landes Baden-Württemberg. Das KIT hat auch die Befragung entwickelt, den so genannten „Urban Travel Monitor“ (UTM).

 

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